Wenn der Schock größer ist als die Verletzung und trotzdem niemand hilft

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind fährt mit dem Fahrrad zur Schule. Und dann kommt der Anruf, den niemand jemals bekommen will.

So begann der Tag für eine Kundin von mir. Ihre Tochter, ein junges Mädchen, war auf dem Schulweg. Gemeinsam mit ihrer Freundin fuhr sie mit dem Fahrrad. An einem Zebrastreifen hielten die beiden an, schauten nach links und nach rechts. Es kam kein Auto. Sie fuhren los und wollten die Straße überqueren. Fast am anderen Ende passierte das Unfassbare.

Ein Motorradfahrer kam angerast, erfasste das Mädchen seitlich und riss sie vom Fahrrad. Sie stürzte zu Boden. Geschockt, verletzt, voller Angst. Doch was dann geschah, war kaum zu glauben.

Der Motorradfahrer stieg ab, hob das Visier hoch, beugte sich zu ihr und sagte nur
"Selber schuld, wenn du nicht aufpasst. Das hast du nun davon."
Dann drehte er sich um, setzte sich aufs Motorrad und fuhr davon.

Kein Anruf bei der Rettung. Kein Interesse, ob das Mädchen innere Verletzungen hatte. Keine Hilfe. Einfach weg.


Schürfwunden. Prellungen. Ein verletztes Handgelenk. Und ein Trauma, das bleibt

Die Tochter kam ins Krankenhaus. Komplett untersucht. Zum Glück gab es keine inneren Verletzungen. Trotzdem waren die körperlichen Folgen nicht zu unterschätzen. Geprellte Rippen, offene Schürfwunden an Beinen, Knien, Armen und ein stark schmerzendes Handgelenk. Die Schmerzen gingen irgendwann vorbei. Der Schock nicht so schnell.


Die Mutter rief mich an. Natürlich wollte ich helfen

Ich meldete den Schaden sofort bei der Rechtsschutzversicherung. Auch wenn wir wussten, dass es bei Fahrerflucht gegen Unbekannt keine Deckung gibt. Trotzdem hoffte ich auf juristische Unterstützung über die Serviceleistungen. Doch die Antwort war klar. Keine Deckung möglich. Kein juristischer Beistand. Die Versicherung konnte nicht helfen.

Was soll man da machen? Einfach aufgeben? Nein. Nicht mit mir.


Wenn es keiner macht, dann mache ich es eben selbst

Ich telefonierte mit einem Kooperationsanwalt und ließ mir erklären, wie hoch die Schmerzensgeldsätze bei solchen Verletzungen sind. Ich besprach mich mit der Mutter. Offen, ehrlich, ohne Illusionen. Ich sagte ihr auch, dass wir nicht in Amerika leben und hier keine Fantasiesummen realistisch sind. Ich bereitete eine Forderung vor. Etwas höher angesetzt, weil klar war, dass ein Teil gekürzt wird. Genauso kam es auch. Einige Punkte wurden gestrichen, aber das war okay. Am Ende haben wir eine Auszahlung bekommen.

Nicht die Welt, aber ein faires Zeichen, dass ihre Tochter nicht völlig im Stich gelassen wurde.


Andere hatten weniger Glück

Im Zuge meiner Recherchen stieß ich auf Fälle, die mich sprachlos machten. Kinder mit bleibenden Schäden. Querschnittslähmung. Verunstaltungen. Und viele dieser Kinder hatten niemanden, der für sie gekämpft hat. Keine Deckung. Keine Hilfe. Keine Stimme.


Ich glaube, genau dafür bin ich da

Es geht nicht nur um Verträge und Produkte. Sondern darum, für Menschen da zu sein. Wenn etwas passiert. Wenn sie jemanden brauchen, der sich kümmert. Wenn andere sagen, das geht nicht. Dann ist mein Job, nach einem Weg zu suchen.


Was ist, wenn es morgen Ihr Kind trifft

Können Sie dann ruhig schlafen, weil Sie wissen, dass alles geregelt ist? Oder fragen Sie sich jetzt gerade, ob jemand für Sie kämpfen würde?

Sprechen wir darüber. Nicht, weil man immer vom Schlimmsten ausgehen muss. Sondern weil man vorbereitet sein sollte, wenn es doch passiert.

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